Book Fairs & Events

___Rocío Cerón Subversive Materialitäten___
Freitag, 14. Juli, 18 Uhr
Ort: Simón-Bolívar-Saal, Ibero-Amerikanisches Institut
Potsdamer Str. 37, 10785 Berlin

Seit ihren Anfängen als Autorin hat Rocío Cerón (Mexiko-Stadt, 1972) mit ihren Gedichten, Performances, durch Klang und visuelle Poesie ein ausgedehntes Universum geschaffen, in dem die Sprache – das Gedicht – nur der Anfang oder das Mittel ist für ein Werk, das die Autorin selbst als "Galaxie-Projekte: reichlich Körper, Klang, Bild und Poesie" bezeichnet. Entstanden sind Stücke von großer poetischer Ausdruckskraft. In einer audiovisuellen Lesung von Gedichten aus den Lyrikbänden Tiento (2010) und Diorama (2012) setzt sich Rocío Cerón mit den Themen Migration und Bewegung auseinander. An dieser Reise durch die Sinne wirkt ihr Übersetzer Dr. Hakan Özkan (Universität Münster) mit; den Sound komponierte der Klangkünstler Abraham Chavelas (Guerrero, Mexiko).

___Subversive Materialitäten – ein spanisch-deutscher Lyrikabend___
Donnerstag, 13. Juli, 20 Uhr
Ort: Projektgalerie ORI, Friedelstraße 8, 12047 Berlin-Neukölln

Tanz: María Ferrara (Deutschland/Spanien)
Gedichte und Stimme: Rocío Cerón (Mexiko)
Übersetzung und Stimme: Hakan Özkan (Deutschland)
Organisation und Moderation: alba.lateinamerika lesen e.V.

»Körper und Sprache. Eindringlichkeit. Wo fängt ein Mensch an, wo setzt sich ein anderer durch und wo verliert sich die Grenze? Eine Poesie-Performance mit Tanz und Stimme, bei der Gesten, Stille und Klänge zusammenfließen. Bei dieser gemeinschaftlichen Performance von Wort-Poesie und Körper-Poesie geht es um Begenung und Abgrenzung, um die Kraft von Worten, Körpern und Klängen. Ehrengast ist die Dichterin Rocío Cerón, die in der 10. Ausgabe der Zeitschrift alba.lateinamerika lesen vertreten ist.
Rocío Cerón (Mexiko) ist Dichterin, Performerin und Herausgeberin. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen Borealis (2016) und Anatomía del nudo. Obra reunida (2002-2015) (2015). Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Best Translated Book Award 2015 für ihr Buch Diorama, übersetzt von Anna Rosenwong, den Premio Nacional de Literatura Gilberto Owen 2000 und den See America Travel Writer Award 2005. Ihre poetischen Aktionen wurden u.a. in Berlin, London, Stockholm und Paris präsentiert. Ihr Werk wurde in mehr als sechs Sprachen übersetzt.
Maria Ferrara (Deutschland/Spanien): hat Schauspiel studiert, ist in den Bereichen Bewegung, Tanz, Stimme, Clownerie, Schreiben tätig und entwickelt eigene Projekte. Durch ihre Ausbildung zur Yogalehrerin und Gestalttherapeutin erwachte ihre Neugier für das Hier und Jetzt und für die Improvisation als Performance-Kunst. Seit 2014 lebt sie in Berlin und hat alleine und in Gruppen mit Performern, Tänzern, Musikern und Videokünstlern in Berlin, London, Madrid und Wien gearbeitet. Der Zwischenraum und speziell das Foyer interessiert sie als Ort der Begegnung zwischen Abstraktem und Konkretem, Alltäglichem und Unwahrscheinlichem, Komischem und Bedeutsamem, Gesang und Klang.

___Buchvorstellung: Dichterinnen und Dichter aus Palästina und Deutschland über Identität___
„Ein Stein, nicht umgewendet“
Mittwoch, 5. Juli, 18 Uhr
Ort: Café-Bar BULBUL, Görlitzer Str. 38, 10997 Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei.

Mit der Herausgeberin Asmaa Azaizeh und den Autorinnen/Autoren Uljana Wolf, Cia Rinne, Jumana Mustafa, Tomás Cohen, Amer Badran, Ghayath Almadhoun
Die in dieser Antho­logie enthal­tenen Gedichte aus Deut­sch­land und Paläs­tina erheben nicht den Anspruch reprä­sen­tativ für die jewei­lige natio­nale Lite­ratur zu sein. Dabei ähneln sie sich stark in der Thematik: Sprache, Gene­ra­tion, Sorgen und Orte werden zum Ausdruck von Iden­tität. Acht Dich­te­rinnen und Dichter wenden Steine um, die von ihren Hirnen und Herzen, ihren Reisen, ihren zerstörten oder blüh­enden Städten, ihren Lieb­ha­bern und Lieb­ha­be­rinnen, ihrem Fluch gegen die Welt, ihrem Opti­mismus oder Nihi­lismus gelegt wurden. Das durch­ge­hend zwei­spra­chige Buch arabisch/deutsch, entstanden mit Unterstützung u.a. des Goethe-Instituts, des Auswärtigen Amts und des Haus für Poesie, schaut auf das Individuum in Zeit und Raum.

Weitere Informationen und Programm BULBUL

___Dennis Maloney (USA) und Tzveta Sofronieva (Berlin)___
Buchvorstellung »Eine leere Tasse / Empty Cup«
Donnerstag, 6. Juli 2017, 20:00 Uhr
im Club Voltaire, Haaggasse 26b, 72070 Tübingen

Lesung in englischer und deutscher Sprache:
Dennis Maloney ist Dichter, Über­setzer und Verleger. Er grün­dete 1973 den Verlag White Pine Press, den er bis heute leitet. Dort veröf­f­ent­licht er poeti­sche Stimmen aus über 30 Ländern.
Dennis Maloney lebt abwech­selnd in Big Sur, Kali­for­nien und in Buffalo (NY) in der Nähe der Niaga­ra­fälle.

Weitere Informationen und Programm Literatur im Club

___Dennis Maloney___
Samstag, 8. Juli: Hausacher Leselenz 2017

Weitere Informationen und Programm Hausacher Leselenz

___Girgis Shoukry aus Ägypten___
Buchvorstellung »Ein Apfel, der weiß, dass er nichts weiß?«
Dienstag, 11. Juli 2017, 20:00 Uhr
im Hölderlinturm, Bursagasse 6, 72070 Tübingen

Lesung in arabischer und deutscher Sprache:
Shoukry möchte die Lyrik aus dem Elfenbeinturm befreien und dem Leser neue Perspektiven auf die Welt eröffnen. Wie viele andere ägyptische Schriftsteller seiner Generation interessiert er sich als Lyriker weniger für das große Ganze als für den Einzelnen. Seine teils melancholische, teils lakonische Dichtung schärft den Blick für die Risse in der Normalität und deckt die Einsamkeit des Menschen in seinem Leben auf. Girgis Shoukry lebt und arbeitet in Kairo.
Die Gedichte wurden poetisch eingeschmuggelt ins Deutsche von José F.A. Oliver und Salma Abd EL Kader.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hausacher Leselenz

Weitere Informationen und Programm Hölderlinturm

___Rocío Cerón aus Mexiko___
Buchvorstellung »DIORAMA«
Mittwoch, 12. Juli 2017, 20:00 Uhr
im Club Voltaire, Haaggasse 26b, 72070 Tübingen

Lesung in spanischer und deutscher Sprache:
Große Neugier: Wohin strebt die Unmög­lich­keit, das sandige Innere eines Menschen, der Sonnen­wirbel, das Auge, der Autismus, die Hand auf dem heirats­fähigen Knie, der nicht iden­tifi­zierte himm­li­sche Körper, die Auster, die Zeit, der Wind­hauch, der die Ostsee kaum bewegt, der verletzte Körper, der Fort­schritt, die Veil­chen, der Rosmarin? Wohin bewegen sich die tief­blauen Schnipsel Berlins?
»Diorama liefert seinem Leser eine Camera obscura, die seinen Blick bricht — Leser, Sicht und Kamera gemachtes Wunder der Sprache. Dieses Buch verlangt von seinem Leser alles. Den Schmerz und das Fest der Sprache; das wunder­bare Werk entfaltet einen Hori­zont der Frei­heit und Vertrauen in die Mensch­lich­keit.« Julio Ortega

Weitere Informationen und Programm Literatur im Club

___Rocío Cerón___
Samstag, 8. Juli: Hausacher Leselenz 2017

Weitere Informationen und Programm Hausacher Leselenz

Ein Projekt mit freundlicher Unterstützung durch den Nationalfonds für Kultur und Künste (FONCA, Mexiko)

___Das Leben geht weiter im wilden Neukölln Nord___
Witzels Worttransport: Lesung und Musik
Donnerstag, 20. Juli, 20 Uhr
Ort: Café Plume, Warthestraße 60, 12051 Berlin-Neukölln

Mit der Autorin Eva Förster und Rockn Rollf und Rolling Herbert.
Der Dichterin Eva Förster gelingt der Spagat zwischen den kleinen Details des Lebens und den dahinter liegenden großen Gedanken. Schwarzweiß gibt es nicht. Es gibt bunt. Auch wenn es immer wieder ums Treffen, Schauen, Staunen, Sehnen, sich Verbinden, Leiden, Sterben geht: Es ist jedes Gefühl ein Gedicht, ein Buch, einen Film, eine Komposition wert.

Weitere Informationen und Programm worttransport