Georges Schehadé

Georges Schehadé Poesie I-VII

Poesie I-VII

Übersetzer: Jürgen Brôcan

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch, Französisch
1. Auflage ()
Broschur, 128 Seiten
ISBN 9783899300604
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zwei­spra­chig Deutsch-Fran­zö­sisch

Georges Sche­hadé gehört zu den bekann­testen und einfluss­reichsten Dich­tern der Levante. Er beherrschte das Arabi­sche perfekt, stand aber in der fran­zö­si­schen Lite­ra­tur­tra­di­tion, hier vor allem unter dem Einfluss der surrea­lis­ti­schen Bild­welt, die sein Werk aller­dings nur bedingt prägte.
Es scheint, als habe der Autor seine Kind­heit niemals voll­ständig verlassen, als sei ein Teil von ihm noch immer an das Land, die Zeit, die geliebten Personen der Kind­heit gebunden; oder als würde sich die Kind­heit bis in die Unbe­haust­heit des Erwach­se­nen­le­bens erst­re­cken. Das Nest und der Baum, der diesem Nest einen gewissen Halt und Unterbau ver­­leiht, sind die großen, immer wieder­keh­renden Sehn­suchts­­bilder.

Ausdrück­lich gelobt vom Rezen­s­enten der FAZ wurde die Über­tra­gung von Jürgen Brôcan, die sich an Sche­hades liba­ne­si­sches Fran­zö­sisch elegant ange­sch­miegt habe und dem Deut­schen einen Hauch von levan­ti­ni­schem Geist verleihe.