Girgis Shoukry

Girgis Shoukry und die Hände auf Urlaub

und die Hände auf Urlaub

Gedichte arabisch-deutsch

Übersetzer: Leila Chammaa

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch, Arabisch
1. Auflage ()
Broschur, 108 Seiten
ISBN 9783899301717
Verfügbarkeit: sofort lieferbar
17.00 € 

In den Einkaufswagen

Zwei­spra­chige Ausgabe arabisch-deutsch, poetisch einge­sch­mug­gelt von José F.A. Oliver und Raphael Urweider.

»Meine Gedichte« hat Girgis Shoukry einmal gesagt, »sollen aussehen wie die Menschen auf der Straße.« Über deren (tote) Dinge, die immer auch an seine gemahnen, durch­dringt er kopf- und herz­zei­len­lang die Geschichten der Passanten. Ins Memento berührt. Entschieden. Behutsam bittet er um Nach­sicht und erklärt, dass man die Nomen töte, entreißt man ihnen die Verben.
»Wirf mir den Hand­schuh der Stille vors Herz.« Von Paul Celan stammt die Vers­zeile, die Haus­schlüssel sein könnte in die entschie­dene Demut dieses Dich­ters aus Sohag in Ägypten, dessen Augen sich ergeben in Fens­tern, die erst das Haus schaffen.
»Wenn wir ein Gedicht lesen, so stehen wir oft vor einer Tür, die wir öffnen, um auf weitere Türen zu stoßen. Das macht den Reiz, man kann auch sagen: die Schön­heit des Gedichts aus« resü­miert Joachim Sart­o­rius in einem Essay.
Ich denke, beim Über­setzen schafft man auf diese Art und Weise der nach­sc­höp­fenden Lektüre ebenso wie Türen, die man öffnet, ein zweites, drittes und viertes Original, das ohne das Ursprüng­liche, die erste Tür, nicht wäre, und folge auch bei diesem Versuch eines Vers­sch­mug­gels dem Fazit Novalis:
»Am Ende ist alle Poesie Über­set­zung.« José F.A. Oliver