Khadija Katja Wöhler-Khalfallah

Khadija Katja  Wöhler-Khalfallah Islamischer Fundamentalismus - Von der Urgemeinde bis zur Deutschen Islamkonferenz

Islamischer Fundamentalismus - Von der Urgemeinde bis zur Deutschen Islamkonferenz

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch
1. Auflage ()
Broschur, 299 Seiten
ISBN 9783899302295
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Format: epub E-Book
ISBN 9783899302905
DRM: ---
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Eine Einfüh­rung in den isla­mi­schen Funda­men­ta­lismus. Seine Wurzeln in der Reli­gion, seine Ursa­chen und Ausprä­gungen in der Gegen­wart. - In welchem Maße ist der Islam als Reli­gion verant­wort­lich für seine Radi­ka­li­sie­rung? Welche Bewe­gungen sind heute best­rebt, die alte krie­ge­ri­sche Mytho­logie des Urislam wieder zu beleben, und verfolgen mit Vehe­menz das Inter­esse, eine abso­lu­tis­ti­sche Herr­schaft zu errichten? Dabei führt der Weg über Saudi-Arabien, den Finan­zier der Ausb­rei­tung einer Ideo­logie, Ägypten, den Ort, an dem diese Ideo­logie an die urbane Welt ange­passt wurde, und Pakistan, den Umschlag­platz der globalen Radi­ka­li­sie­rung. In welchem histo­ri­schen Kontext ist der isla­mi­sche Funda­men­ta­lismus über­haupt entstanden, und welches sind die vielen Ursa­chen außer­halb der Reli­gion selbst, die sein Aufkommen begüns­tigt haben? Die Beant­wor­tung dieser Fragen ist essen­tiell, um zu konstruk­ti­veren und lang­fris­ti­geren Lösungen jenseits von Inter­ven­ti­ons­kriegen und extra­le­galen Gefan­ge­nen­la­gern im Kampf gegen den Terr­o­rismus gelangen zu können. Der Einsatz der Bundes­wehr in Afgha­nistan wird nach Kennt­nis­nahme der viel­fäl­tigen konkur­rie­renden Inter­essen eine andere Bewer­tung erfahren müssen. Die Spuren des Wirkens der Anhänger des Funda­men­ta­lismus werden anhand ihrer Taten und Texte bis nach Deut­sch­land und Europa nach­ge­zeichnet, wo sie best­rebt sind, Einfluss auf die euro­päi­schen Muslime zu erlangen und im Namen des Kampfes gegen die Verfol­gung den libe­ralen und säku­laren Charakter des demo­k­ra­ti­schen Systems zu unter­gr­aben. Dabei wird auch die Frage gestellt, ob das 1400 Jahre alte Kalifats­mo­dell, auf das sich die modernen Funda­men­ta­listen beziehen, zur Etab­lie­rung einer ulti­ma­tiven Gerech­tig­keit, wirt­schaft­li­cher Pros­pe­rität und der Über­win­dung von Macht­miss­brauch und Korrup­tion taugt. Die diffe­ren­zierte Heran­ge­hens­weise wird die Ausein­an­der­set­zung mit dem isla­mi­schen Funda­men­ta­lismus erleich­tern, eine poli­ti­sche Einschät­zung ermög­li­chen und den Pauschal­ver­dacht gegen Muslime ad absurdum führen. Gleich­zeitig kann den west­li­chen Gesell­schaften ein Weg gezeigt werden, worum es eigent­lich bei der Ausein­an­der­set­zung mit dem Islam im Rahmen der Inte­g­ra­tion der Muslime in eine säku­lare, libe­rale und soziale Demo­k­ratie gehen muss.

»Zu diesem Thema sind schon viele Bücher erschienen, was dieses heraus­hebt, ist seine Gründ­lich­keit und Lesbar­keit.« (Deutsch-Magh­re­bi­ni­sche Gesell­schaft)

»...eine gut lesbare und struk­tu­rierte Arbeit, die sowohl als Einfüh­rung wie als Nach­schla­ge­werk genutzt werden kann.« (Armin Pfahl-Traughber, Huma­nis­ti­scher Pres­se­di­enst)