Veranstaltungen

___18. poesiefestival berlin___


Lyrikmarkt
Samstag, 24. Juni, ab 15 Uhr
Ort: Vor und in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Eintritt frei.

Den Abschluss des poesiefestival berlin bildet das poetische Treiben auf dem Lyrikmarkt. Neben dem Festivalthema Europa wird ein besonderes Augenmerk auf Dresden und sein vielfältiges und buntes Kulturleben gelegt. In Kooperation mit dem Literaturhaus Villa Augustin bekommen Künstlerinnen und Künstler der Kulturmetropole eine Bühne und präsentieren sich poetisch, vielfältig und multikulturell, von Lesungen über Spoken Word und poetische Störaktionen durch das Lyrikkollektiv G13 bis zu Liedern und Bastelworkshops.

Highlight: Lesungen im Buchengarten
18:30 Uhr Dennis Maloney und Tzveta Sofronieva

»Die neuen Gedichte von Dennis Maloney, die ich über­trug, waren ganz anders als die, die ich von ›Just enough‹ kannte. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr norda­me­ri­ka­nisch waren, sehr ›west­lich‹. Selbst wenn sie von fern­öst­li­chen Tradi­tionen spra­chen, wiesen sie jede Versöh­nung ab, trugen einen Schmerz von Unge­löstem, rangen nach notwen­digen Verän­de­rungen. Die Stimme des Vaters aus der Arbei­ter­klasse ist dort nicht weniger wichtig als Philo­so­phie und Medi­ta­tion; die Räume zwischen den Häusern der Kind­heit sind breit und frei wie die Weite ferner Land­schaften.« (Tzveta Sofro­nieva)
»Gedichte von glän­zender Präz­i­sion wie Diamanten der Alltäg­lich­keiten, und Tzveta Sofro­nieva hat sie funkelnd in die deut­sche Sprache gesch­liffen.« (José F.A. Oliver)

Zusatzveranstaltung: Salonlesung
Dienstag, 27. Juni, 20 Uhr
Uhlandstraße 184, 10623 Berlin, 1. Etage rechts; Klingel: Tengour.
(Eintritt frei. Einlass ab 19:30 Uhr)

Dennis Maloney und Tzveta Sofronieva zu Gast beim DAAD-Stipendiaten, dem algerischen Autor Habib Tengour.

___Buchvorstellung: Dichterinnen und Dichter aus Palästina und Deutschland über Identität___
„Ein Stein, nicht umgewendet“
Mittwoch, 5. Juli, 18 Uhr
Ort: Café-Bar BULBUL, Görlitzer Str. 38, 10997 Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei.

Mit der Herausgeberin Asmaa Azaizeh und den Autorinnen/Autoren Uljana Wolf, Cia Rinne, Jumana Mustafa, Tomás Cohen, Amer Badran, Ghayath Almadhoun
Die in dieser Antho­logie enthal­tenen Gedichte aus Deut­sch­land und Paläs­tina erheben nicht den Anspruch reprä­sen­tativ für die jewei­lige natio­nale Lite­ratur zu sein. Dabei ähneln sie sich stark in der Thematik: Sprache, Gene­ra­tion, Sorgen und Orte werden zum Ausdruck von Iden­tität. Acht Dich­te­rinnen und Dichter wenden Steine um, die von ihren Hirnen und Herzen, ihren Reisen, ihren zerstörten oder blüh­enden Städten, ihren Lieb­ha­bern und Lieb­ha­be­rinnen, ihrem Fluch gegen die Welt, ihrem Opti­mismus oder Nihi­lismus gelegt wurden. Das durch­ge­hend zwei­spra­chige Buch arabisch/deutsch, entstanden mit Unterstützung u.a. des Goethe-Instituts, des Auswärtigen Amts und des Haus für Poesie, schaut auf das Individuum in Zeit und Raum.

Weitere Informationen und Programm BULBUL

___Dennis Maloney (USA) und Tzveta Sofronieva (Berlin)___
Buchvorstellung »Eine leere Tasse / Empty Cup«
Donnerstag, 6. Juli 2017, 20:00 Uhr
im Club Voltaire, Haaggasse 26b, 72070 Tübingen

Lesung in englischer und deutscher Sprache:
Dennis Maloney ist Dichter, Über­setzer und Verleger. Er grün­dete 1973 den Verlag White Pine Press, den er bis heute leitet. Dort veröf­f­ent­licht er poeti­sche Stimmen aus über 30 Ländern.
Dennis Maloney lebt abwech­selnd in Big Sur, Kali­for­nien und in Buffalo (NY) in der Nähe der Niaga­ra­fälle.

Weitere Informationen und Programm Literatur im Club

___Dennis Maloney___
Samstag, 8. Juli: Hausacher Leselenz 2017

Weitere Informationen und Programm Hausacher Leselenz

___Girgis Shoukry aus Ägypten___
Buchvorstellung »Ein Apfel, der weiß, dass er nichts weiß?«
Dienstag, 11. Juli 2017, 20:00 Uhr
im Hölderlinturm, Bursagasse 6, 72070 Tübingen

Lesung in arabischer und deutscher Sprache:
Shoukry möchte die Lyrik aus dem Elfenbeinturm befreien und dem Leser neue Perspektiven auf die Welt eröffnen. Wie viele andere ägyptische Schriftsteller seiner Generation interessiert er sich als Lyriker weniger für das große Ganze als für den Einzelnen. Seine teils melancholische, teils lakonische Dichtung schärft den Blick für die Risse in der Normalität und deckt die Einsamkeit des Menschen in seinem Leben auf. Girgis Shoukry lebt und arbeitet in Kairo.
Die Gedichte wurden poetisch eingeschmuggelt ins Deutsche von José F.A. Oliver und Salma Abd EL Kader.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hausacher Leselenz

Weitere Informationen und Programm Hölderlinturm

___Rocío Cerón aus Mexiko___
Buchvorstellung »DIORAMA«
Mittwoch, 12. Juli 2017, 20:00 Uhr
im Club Voltaire, Haaggasse 26b, 72070 Tübingen

Lesung in spanischer und deutscher Sprache:
Große Neugier: Wohin strebt die Unmög­lich­keit, das sandige Innere eines Menschen, der Sonnen­wirbel, das Auge, der Autismus, die Hand auf dem heirats­fähigen Knie, der nicht iden­tifi­zierte himm­li­sche Körper, die Auster, die Zeit, der Wind­hauch, der die Ostsee kaum bewegt, der verletzte Körper, der Fort­schritt, die Veil­chen, der Rosmarin? Wohin bewegen sich die tief­blauen Schnipsel Berlins?
»Diorama liefert seinem Leser eine Camera obscura, die seinen Blick bricht — Leser, Sicht und Kamera gemachtes Wunder der Sprache. Dieses Buch verlangt von seinem Leser alles. Den Schmerz und das Fest der Sprache; das wunder­bare Werk entfaltet einen Hori­zont der Frei­heit und Vertrauen in die Mensch­lich­keit.« Julio Ortega

Weitere Informationen und Programm Literatur im Club

___Rocío Cerón___
Samstag, 8. Juli: Hausacher Leselenz 2017

Weitere Informationen und Programm Hausacher Leselenz

Ein Projekt mit freundlicher Unterstützung durch den Nationalfonds für Kultur und Künste (FONCA, Mexiko)

___Das Leben geht weiter im wilden Neukölln Nord___
Witzels Worttransport: Lesung und Musik
Donnerstag, 20. Juli, 20 Uhr
Ort: Café Plume, Warthestraße 60, 12051 Berlin-Neukölln

Mit der Autorin Eva Förster und Rockn Rollf und Rolling Herbert.
Der Dichterin Eva Förster gelingt der Spagat zwischen den kleinen Details des Lebens und den dahinter liegenden großen Gedanken. Schwarzweiß gibt es nicht. Es gibt bunt. Auch wenn es immer wieder ums Treffen, Schauen, Staunen, Sehnen, sich Verbinden, Leiden, Sterben geht: Es ist jedes Gefühl ein Gedicht, ein Buch, einen Film, eine Komposition wert.

Weitere Informationen und Programm worttransport