Enes Karić

Enes Karić Lieder wilder Vögel

Lieder wilder Vögel

Roman

Übersetzer: Sead Mujić

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch
1. Auflage ()
Broschur, 368 Seiten
ISBN 9783899300048
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Enes Karić kreuzt den klas­si­schen histo­ri­schen mit einem neu­­ge­schicht­li­chen kultu­rell-poli­ti­schen Roman: Indem er die Hand­lung auf den Balkan des 16. Jahr­hun­derts, nach der Nieder­lage des Osma­ni­schen Reiches bei Lepanto verlegt, öffnet sich auch eine authen­ti­sche Sicht auf die bosni­sche Gegen­wart.
Lieder wilder Vögel ist ein Roman über den Konf­likt des Intel­lek­tu­ellen mit der Umge­bung, die durch poli­ti­sche Intrige und Erpres­sung gekenn­zeichnet ist, sowie über die zahl­rei­chen Wege, wie poli­ti­sche Macht ausgeübt werden kann, um die abso­lute Kontrolle über den Menschen und die Gesell­schaft zu erlangen.

»Über reli­giösen Fana­tismus und die Feind­se­lig­keit gegen­über dem Anders­ar­tigen schreibt Enes Karić an einer Stelle seines Romans: ›Wir ächteten den Mais, also ächtete der Mais uns. Aller­orts werden wir geächtet, jedes Mal wenn wir die Welt ächten!‹« (Miljenko Jergović, kroa­ti­scher Schrift­s­teller, Preis­träger des Erich-Maria-Remarque-Frie­den­s­preis der Stadt Osna­brück)

»Die kriti­sche und eman­zi­pa­to­ri­sche Energie, die Karićs Roman zwei­fellos inne­wohnt, und die sich vortref­f­lich gelungen in den reich nuan­cierten Über­gängen zwischen feinem Humor und sanf­ter Ironie einer­seits, und heftigem Sarkasmus und dem Zustand exis­ten­ti­ellen Bangens ande­rer­seits äußert, ist auf die innere Welt und ihre Devia­tionen gerichtet, speziell die allge­mein-isla­mi­schen, die bosnisch-musli­mi­schen und osma­ni­schen.« (Ivan Lovre­nović, bosnisch-kroa­ti­scher Publi­zist)