Eva Förster

Eva Förster WEIT GEHEN

WEIT GEHEN

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch
1. Auflage ()
Broschur, 74 Seiten
ISBN 9783899302790
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Schwar­z­weiß gibt es nicht. Es gibt bunt. Auch wenn es immer wieder ums Treffen, Schauen, Staunen, Sehnen, sich Verbinden, Leiden, Sterben geht: Es ist jedes Gefühl ein Gedicht, ein Buch, einen Film, eine Kompo­si­tion wert. Der Lyriker ist dem Menschen nah, er möchte seine Leser und Hörer spüren, sie reich machen, zum Mindesten ihnen helfen, ihren tägli­chen Schmerz zu ertragen. Lyrik ist zum gebrau­chen da. Sie ist nichts Abge­ho­benes, Miss­ver­ständ­li­ches, sie ist Genuss und Lebens­hilfe. Der Lyriker ist kein Popstar, aber einer, der es werden könnte. Für Eva Förster ist Schreiben wie Gesang und ein sinn­li­ches Vergnügen. Die Lyri­kerin möchte die Momente von Liebesnot, Tode­s­angst, Lange­weile und Rausch erzählen und Momente des Glücks fest­halten. Ihr Wunsch ist es, die exis­ten­ti­ellen Vers­tri­ckungen des Einzelnen aufzu­lösen. Denn, je einsamer sich ein Mensch fühlt, desto näher ist er dem Anderen, der - nur gefühlt weit weg - Ähnli­ches empfindet.

Eva Förster wurde 1968 in Berlin, Prenz­lauer Berg, geboren. Sie lebt und arbeitet dort. Sie studierte Thea­ter­wis­sen­schaft und Roma­nistik in Berlin und Paris. Seit Mitte der neun­ziger Jahre arbeitet sie als freie Thea­ter­kri­ti­kerin und Publi­zistin, veröf­f­ent­licht Features, Hörspiele, Kurz­prosa und Gedichte im Radio, in Antho­lo­gien, Wochen- und Monats­schriften. Ihren ersten Lite­ra­tur­preis gewann sie 2004 bei der Inter­na­tional Poetry Compe­ti­tion Féile Filíochta in Irland mit ihrem Gedicht Mammo­gra­phie. Weit Gehen ist ihr erster Gedicht­band.