Iljas Esenberlin

Iljas Esenberlin Nomaden - Fluch des Schwertes

Nomaden - Fluch des Schwertes

Kasachische Bibliothek

Übersetzer: Simone Peil

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch
1. Auflage ()
Broschur, 316 Seiten
ISBN 9783899303612
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Format: epub E-Book
ISBN 9783899303483
DRM: ---
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Das erste Buch der Trilogie Nomaden handelt von der Entste­hung des kasa­chi­schen Khanats im 15. Jahr­hun­dert. Im ehema­ligen Reich von Tschingis Khan herr­schen erbit­terte Macht­kämpfe unter seinen Nach­fol­gern, das Reich ist schon längst in riva­li­sie­rende Khanate zerfallen. Nur die grau­samsten und geris­sensten Nach­fahren haben Aussicht auf einen Thron. Die kasa­chi­schen Völker und Stämme, die als Nomaden leben, sind in der ersten Hälfte des 15. Jh. der Willkür von Khan Abulk­hair, einem Nach­fahren Tschingis Khans aus dem Haus Schaiban ausge­lie­fert. Sultan Dschanybek besch­ließt, die unte­r­ein­ander zers­trit­tenen kasa­chi­schen Stämme und Sippen zu einen, zusammen mit ihnen von Abulk­hair abzu­wan­dern und mit der Unter­stüt­zung des ihnen freund­lich geson­nenen Mogho­lis­tans einen eigenen, unab­hän­gigen, starken kasa­chi­schen Staat zu gründen. Ange­sichts der immer härteren Tribut­for­de­rungen und Straf­ex­pe­di­tionen von Abulk­hair gelingt es zunächst. Die kasa­chi­schen Stämme und Sippen vereinen sich in drei großen Stam­mes­ver­bänden - der Älteren, der Mitt­leren und der Jüngeren Horde- zu einem gemein­samen Staat unter Khan Dschanybek. Als sich das Leben in Frei­heit eini­ger­maßen norma­li­siert, brechen zwischen den Stam­me­säl­testen und Anfüh­rern der kasa­chi­schen Stämme und Sippen erneut Riva­li­täten um Macht und Reichtum aus, was die alten Feinde, die Timu­riden und Abulk­hairs Horde, sofort ausnutzen. Erst unter Dschany­beks Sohn Kassym erkennt das Volk, dass es ohne inneren Zusam­men­halt leichte Beute für jeden ist, denn nicht nur die tradi­tio­nellen Feinde schielen gierig auf die kasa­chi­sche Steppe, sondern nun droht auch von Osten akute Gefahr – dort lauern schon lange China und die Dschun­garen. Ange­sichts dieser Bedro­hung vereinen sich alle kasa­chi­schen Stämme erneut – und bereiten sich auf einen großen Krieg um ihre Frei­heit und Unab­hän­gig­keit vor.