Inger-Mari Aikio

Inger-Mari Aikio Sahne für die Sonne

Sahne für die Sonne

Cream for the sun

Johanna Domokos und Sanna Grund (Hg.)

Übersetzer: Anna Lenz und Georgina Willms

Verlag Hans Schiler
Sprache: Deutsch, Englisch
1. Auflage ()
Klappenbroschur, 96 Seiten
ISBN 9783899300666
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Gedichte, zwei­spra­chig englisch-deutsch; mit einem Nach­wort von Johanna Domokos über die Sámi und Lapp­land, die Rolle der Frau in der sami­schen Gesell­schaft und Lite­ratur, die Natur und den Transfer zwischen Spra­chen.

Inger-Mari Aikio, genannt Ima, ist eine der inter­es­san­testen sami­schen Dich­te­rinnen. Wie viele sami­sche Künst­le­rinnen arbeitet sie multi­me­dial. Neben Kinder- und Jugend­li­te­ratur schreibt sie als Jour­na­listin für Radio Fern­sehen und und performt ihr Werk auf Gedicht­kon­zerten. Als Kultur­ak­ti­vistin kämpft sie für das Recht der Sámi, in ihrer Mutter­sprache ausge­bildet zu werden.
Ihre Lyrik thema­ti­siert ein neues Verhältnis zur sami­schen Kultur sowie zur Rolle der Frau im intra- und inter­kul­tu­rellen Kontext. Ima legt Wert darauf, als Sámi ein viel­schich­tiges Leben führen zu können: im Einklang mit der Natur und gleich­zeitig im Kontakt mit der ganzen Welt.
Imas Poetik macht die Leser mittels ihrer Sprach­bilder nicht nur mit dem Lebens­zy­klus der nordi­schen Natur vertraut, sondern verlangt ihnen auch eine subtile Aufmerk­sam­keit für die sprach­liche Seite des Werkes und der Welt ab.
Diese Ausgabe versucht dem mehr­spra­chigen Original gerecht zu werden, indem das Zusam­men­spiel der nah beiein­ander stehenden, aber nie ganz iden­ti­schen sami­schen und finni­schen Texte mit zwei mitein­ander verwandten Spra­chen, dem Engli­schen und dem Deut­schen, wieder­ge­geben wird. Dadurch kann der deut­sche oder auch der engli­sche Leser die Texte sowohl in seiner Mutter­sprache als auch in der Fremd­heit der ander­s­­sprach­li­chen Version erleben.

»Die Natur ist für mich eines der wich­tigsten Dinge im Leben und deswegen erschien es nur logisch, die Gedichte um dieses Thema herum zu erschaffen. Ich verwen­­dete 5-7-7 Silben, einen Mix aus Haiku und Tan­ka. Das ist der Grund, warum ich meine Gedichte Taiku nenne.« (Ima)