Architektur

Bauen nach Stalin

Architektur und Städtebau der DDR im Prozess der Entstalinisierung 1954-1960

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Nach dem Tod Stalins vollzog sich im Bauwesen der DDR ein tief­g­rei­fender Wand­lung­s­pro­zess. Nicht nur die Ästhetik des »Zucker­bä­cker­s­tils« stand auf auf dem Prüf­stein, sondern mit ihr auch Ideo­logie, Bautechnik und das Verhältnis zwischen Archi­tekten, Inge­nieuren und der Staats­füh­rung. Das, was zwischen 1955 und 1960 mit Archi­tektur und Städ­tebau geschah, war bei weitem viel­schich­tiger als bisher ange­nommen. Der Über­gang vom Tradi­tio­na­lismus hin zur Moderne war kein gerad­li­niger Prozess, sondern er besaß Wendungen und nicht w...

Zur Alltagstauglichkeit unserer Städte

Wechselwirkungen zwischen Städtebau und täglichem Handeln

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Wech­sel­wir­kungen zwischen Städ­tebau und tägli­chem HandelnDer Trend zurück in die Stadt markiert einen Wandel in unseren tägli­chen Bedürf­nissen. Das Leben in städ­ti­schen Quar­tieren mit klein­tei­liger Mischung aus Wohnen und viel­fäl­tiger Arbeits­welt wird eine ernst­zu­neh­mende Alter­na­tive zur Grünen Wiese wie zu den exklu­siven und groß­for­ma­tigen Innen­stadt­pro­jekten der Bauträger. Die Unter­schiede bei den Auswir­kungen im Alltag machen deut­lich: Hier muss es ein Recht auf Wahl­f­rei­heit geben. Nicht allein die Wohnungsnot steht dazu ...

Die Paradoxie des postmodernen Historismus

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Stad­t­umbau und Denk­malpf­lege vom 19. bis zum 21. Jahr­hun­dert am Beispiel von Berlin und Beirut - Nie zuvor hat eine Zivi­li­sa­tion größere Anst­ren­gungen unter­nommen, sich selbst zu histo­ri­sieren, das heißt sich selbst als Resultat ihrer Herkunfts­ge­schichte verständ­lich zu machen, als die unsere. Die Debatte um den Histo­rismus ist kein typisch deut­sches Problem, sondern wird inter­na­tional geführt und das damit verbun­dene Phänomen der Rekon­struk­tionen wird welt­weit erör­tert. Die städ­te­bau­liche Methode der Kriti­schen Rekon­strukti...

Neues Leben, Neues Bauen

Die Moderne in der Architektur der SBZ/DDR 1945 bis 1951.

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Das sehr umfas­sende und reich bebil­derte Buch ist ohne Vorbe­halte zu empfehlen. Durch seine klare Glie­de­rung in einzelne Themen­ab­schnitte, den Katalog sowie die auf CD-Rom ergänzte Chro­no­logie der Ereig­nisse und Bauvor­haben ist es gleich­zeitig ein leicht hand­hab­bares, überaus ergie­biges Kompen­dium zur Bauent­wick­lung in der SBZ und jungen DDR. Susann Buttolo, Bauwelt. Ausge­zeichnet mit dem Theodor-Fischer-Preis 2007: Inter­na­tio­naler Nach­wuchs­för­der­preis des Zentral­in­sti­tuts für Kunst­ge­schichte in München für heraus­ra­gende Fo...

Die Blockstruktur

Eine qualitative Untersuchung zur politischen Ökonomie des westdeutschen Großsiedlungsbaus

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Erklärt wird der moderne Massen­woh­nungsbau - die typi­sche Groß­sied­lung der 1960er/70er Jahre - bisher einer­seits als Folge der indu­s­tri­ellen Massen­fer­ti­gung, zum anderen unter Verweis auf das damals vorherr­schende Leit­bild Urbanität durch Dichte. Dabei blieben bis heute die poli­ti­schen Beweg­gründe weit­ge­hend unthe­ma­ti­siert. Hier werden nun exem­pla­risch, anhand einer Lokal­studie die kommu­nalen Macht- und Herr­schafts­ver­hält­nisse unter­sucht, die dem Bau der Groß­sied­lung Ratingen-West bei Düssel­dorf zu Grunde lagen. Der Ratinger...

Rübergeklappt.

Die behutsame Stadterneuerung im Berlin der 90er Jahre

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Die Berliner Behut­same Stad­t­er­neue­rung war in den 80er Jahren das wahr­schein­lich am meisten beach­tete wohnungs­po­li­ti­sche Reform­ex­pe­ri­ment der Bundes­re­pu­blik. Nach dem Fall der Mauer wurde es nach Ostberlin expor­tiert - und verlor dabei zuneh­mend an Substanz....

Neue Länder - Neue Sitten?

Transformationsprozesse in Städten und Regionen Ostdeutschlands

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Städte und Regionen in den neuen Bundes­län­dern unter­liegen seit Anfang der neun­ziger Jahre einem bisher unbe­kannten Verän­de­rungs­druck. Tief­g­rei­fender Struk­tur­wandel, städ­te­bau­liche Auf- und Abwer­tungen, völlig neue Planungs­kon­s­tel­la­tionen, kommu­nale Selbst­ver­wal­tung, soziale und terri­to­riale Mobi­lität sowie demo­gra­phi­sche Einbrüche sind neuar­tige Heraus­for­de­rungen für das Selbst­ver­ständnis zukünf­tiger Stadt- und regio­nal­ent­wick­lung in Ostdeut­sch­land....